Private Star ist eine Marke der Be Fame LLC aus den USA. Wir betreuen Creatorinnen in der Schweiz, ob in Zürich, Basel, Bern, Luzern, St. Gallen oder auf dem Land. Auf dieser Seite erfährst du, was wir für dich übernehmen und welche Schweizer Regeln du als Creatorin kennen solltest.
Was übernimmt Private Star für dich?
Wir übernehmen die Arbeit rund um deinen Account, damit du dich auf deinen Content konzentrieren kannst. Du entscheidest, was du zeigst und was nicht. Wir kümmern uns um den Rest.
- Chat-Betreuung: Nachrichten mit Fans, in deinem Ton und nach deinen Grenzen.
- Marketing: Reichweite über Social Media, ohne dass du dich selbst verbiegen musst.
- Content-Planung: klare Ideen und ein Rhythmus, der zu deinem Alltag passt.
- Diskretion und Leak-Schutz: Geoblocking, Künstlername und Unterstützung bei Leaks.
- Auswertungen: du siehst jederzeit, was funktioniert und was du verdienst.
Alle Details findest du auf der Seite Leistungen. Wenn du zuerst prüfen willst, ob wir zu dir passen, hilft dir unsere Checkliste: seriöse OnlyFans Agentur erkennen.
Musst du dich in der Schweiz als selbständig anmelden?
In den meisten Fällen ja: Wer OnlyFans auf eigene Rechnung betreibt, gilt in der Regel als selbständigerwerbend und meldet sich bei einer AHV-Ausgleichskasse an. Ob du wirklich als selbständig anerkannt wirst, entscheidet die Ausgleichskasse im Einzelfall. Ausschlaggebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse, nicht was in einem Vertrag steht.
Typische Merkmale sind: Du arbeitest unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung, trägst dein eigenes wirtschaftliches Risiko und organisierst dich frei. Für die Anerkennung füllst du ein Formular aus und legst Belege bei, etwa Abrechnungen oder Verträge. Laut KMU-Portal des Bundes solltest du das bereits in den ersten Monaten deiner Tätigkeit erledigen. Das Antragsformular findest du auf selbststaendig-erwerbend.ch.
Ein Eintrag im Handelsregister ist für die Anerkennung nicht nötig. Dazu weiter unten mehr.
Wie hoch sind die AHV/IV/EO-Beiträge für Selbständige?
Als Selbständige zahlst du maximal 10,0 % deines Erwerbseinkommens an AHV, IV und EO, und zwar den ganzen Beitrag selbst. Davon gehen 8,1 % an die AHV, 1,4 % an die IV und 0,5 % an die EO.
Bei tieferen Einkommen gilt die sogenannte sinkende Beitragsskala. Laut AHV-Merkblatt 2.02 (Stand 1. Januar 2026) gilt:
- Unter 10'100 Franken Jahreseinkommen zahlst du den Mindestbeitrag von 530 Franken.
- Zwischen 10'100 und 60'500 Franken steigt der Satz schrittweise von 5,371 % bis 9,321 %.
- Ab 60'500 Franken gilt der volle Satz von 10,0 %.
Dazu kommen Verwaltungskosten der Ausgleichskasse von höchstens 5 % der Beiträge. Während des Jahres zahlst du vierteljährlich provisorische Akontobeiträge. Die definitiven Beiträge legt die Ausgleichskasse später auf Basis deiner Steuerveranlagung fest. Unser Tipp: Melde es der Ausgleichskasse, wenn dein Einkommen deutlich steigt, sonst drohen Nachzahlungen mit Verzugszins.
Welche Steuern zahlst du als OnlyFans Creatorin in der Schweiz?
Du zahlst Einkommenssteuer auf deinen Gewinn, also auf deine Einnahmen minus deine geschäftlichen Ausgaben. Diese Steuer erheben Bund, Kanton und Gemeinde. Wie hoch sie ausfällt, hängt stark von deinem Wohnort ab, denn die Tarife unterscheiden sich von Kanton zu Kanton und sogar von Gemeinde zu Gemeinde.
Deine OnlyFans-Einnahmen deklarierst du in deiner normalen Steuererklärung als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit. Wer eine vereinfachte Buchführung hat, reicht zusätzlich eine Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben ein, oft mit einem speziellen Formular für Selbständigerwerbende. Der Name ist je nach Kanton unterschiedlich, zum Beispiel Hilfsblatt oder Fragebogen.
Wichtig: Geschäftlich begründete Kosten darfst du abziehen. Dazu gehören zum Beispiel Kamera, Licht, Outfits für Shootings, Software oder die Agenturprovision. Was genau zählt und wie du das sauber dokumentierst, erklären wir dir im Ratgeber OnlyFans Steuern Schweiz.
Ab wann brauchst du Mehrwertsteuer und Handelsregister?
Die Mehrwertsteuerpflicht beginnt grundsätzlich ab 100'000 Franken Jahresumsatz. Gemeint ist dein Umsatz aus Leistungen im In- und Ausland, also auch das, was über OnlyFans aus dem Ausland kommt. Wer neu startet und voraussichtlich innerhalb von zwölf Monaten über diese Grenze kommt, wird bereits ab Beginn steuerpflichtig und meldet sich bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) an.
Auch beim Handelsregister liegt die Grenze bei 100'000 Franken: Ein Einzelunternehmen mit mehr als 100'000 Franken Jahresumsatz muss sich eintragen lassen. Darunter ist der Eintrag freiwillig.
Wie die Mehrwertsteuer bei OnlyFans-Einnahmen konkret berechnet wird, ist eine Spezialfrage. Spätestens wenn du dich der Grenze näherst, lohnt sich ein Gespräch mit einem Treuhänder.
Wie kommst du in der Schweiz an dein Geld?
OnlyFans zahlt deine Einnahmen per Überweisung auf dein Bankkonto aus, in der Regel in US-Dollar. Deine Bank rechnet den Betrag dann in Franken um, falls du kein Dollarkonto hast. Dabei fallen je nach Bank Wechselkurs-Aufschläge und Gebühren an, die sich über ein Jahr spürbar summieren können.
- Separates Konto: Wir empfehlen dir ein eigenes Konto nur für deine Creator-Einnahmen. So hast du private und geschäftliche Zahlungen sauber getrennt, und die Steuererklärung wird viel einfacher.
- Gebühren vergleichen: Frag deine Bank nach den Kosten für eingehende Zahlungen in USD und nach dem Wechselkurs.
- Rücklagen bilden: Leg von jeder Auszahlung einen Teil für AHV und Steuern zur Seite. Wie viel, hängt von deinem Einkommen und Kanton ab.
Mit dem Verdienst-Rechner siehst du direkt in Franken, was nach Plattformgebühr und Provision ungefähr übrig bleibt.
Wie bleibst du in der Schweiz diskret?
Mit Geoblocking und einem Künstlernamen schützt du dein Privatleben deutlich besser. In einem kleinen Land wie der Schweiz ist das vielen Creatorinnen besonders wichtig, denn die Wahrscheinlichkeit, dass jemand dich kennt, ist hoch.
- Geoblocking: Du kannst die Schweiz für deinen Account sperren. Ob auch einzelne Regionen möglich sind, prüfen wir mit dir in den aktuellen OnlyFans-Einstellungen.
- Künstlername: Dein echter Name erscheint nicht öffentlich auf deinem Profil.
- Content ohne Gesicht: Auch das ist möglich und kann erfolgreich sein.
- Saubere Metadaten: Keine Standortdaten in Fotos, keine erkennbaren Orte im Hintergrund.
Einen vollständigen Schutz gibt es nie, aber du kannst das Risiko stark senken. Wie das konkret geht, liest du im Ratgeber OnlyFans anonym starten.
So startest du mit Private Star
Der Start ist einfach und für dich unverbindlich.
- Bewerben: Du füllst unsere Bewerbung in etwa zwei Minuten aus. Vertraulich und ohne Vorabkosten.
- Kennenlernen: Wir melden uns innert 48 Stunden persönlich bei dir und besprechen deine Ziele, Grenzen und Fragen.
- Starten: Wenn es für beide passt, bekommst du einen klaren Vertrag, und wir legen gemeinsam los.
Du wohnst nicht in der Schweiz? Dann schau dir unsere Seiten für Deutschland und Österreich an.
Häufige Fragen zur OnlyFans Agentur in der Schweiz
Nein, und das sagen wir dir lieber direkt. Private Star ist eine Marke der Be Fame LLC mit Sitz in Wyoming, USA. Wir betreuen Creatorinnen in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich, kennen die Schweizer Besonderheiten wie AHV und Mehrwertsteuer und erklären sie dir verständlich. Für deine persönliche Steuer- und AHV-Situation bleibt ein Schweizer Treuhänder die richtige Anlaufstelle.
Ja. Wenn du in der Schweiz wohnst, gehören deine Einnahmen aus OnlyFans zu deinem steuerbaren Einkommen, auch wenn das Geld aus dem Ausland und in US-Dollar kommt. Du deklarierst sie in deiner normalen Steuererklärung. Mehr dazu im Ratgeber OnlyFans Steuern Schweiz.
Ja, viele Creatorinnen starten nebenberuflich. Auch dann meldest du die Tätigkeit bei der AHV-Ausgleichskasse und versteuerst die Einnahmen. Liegt dein Einkommen aus der Nebentätigkeit bei höchstens 2'500 Franken im Jahr, werden AHV-Beiträge laut AHV-Merkblatt 2.02 nur auf deinen Wunsch erhoben. Prüfe ausserdem deinen Arbeitsvertrag auf Regeln zu Nebenbeschäftigungen.
Ja, OnlyFans bietet Geoblocking an. Du kannst ganze Länder sperren, also auch die Schweiz. Ob sich zusätzlich einzelne Regionen wie dein Kanton sperren lassen, hängt von den aktuellen Einstellungen bei OnlyFans ab. Wir prüfen und richten das mit dir ein, damit Menschen aus deinem Umfeld deinen Account möglichst nicht zu sehen bekommen. Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, zum Beispiel wegen VPN. Mehr im Ratgeber OnlyFans anonym starten.
Du zahlst bei uns keine Vorabkosten. Wir arbeiten mit einer Provision auf deinen Einnahmen, die vor dem Start klar im Vertrag steht. Mit dem Verdienst-Rechner siehst du in Franken, was dir nach Plattformgebühr und Provision ungefähr bleibt.
Diese Seite ist keine Steuer- oder Rechtsberatung. Sie fasst öffentliche Informationen der Bundesbehörden zusammen (Stand Oktober 2026). Für deine persönliche Situation wende dich bitte an einen Treuhänder oder deine Ausgleichskasse.
Quellen
- AHV/IV: Merkblatt 2.02, Beiträge der Selbstständigerwerbenden an die AHV, die IV und die EO (Stand 1. Januar 2026)
- AHV-Ausgleichskassen: Anerkennung der Selbstständigkeit
- KMU-Portal des Bundes: Selbstständigkeit, ein Leitfaden
- KMU-Portal des Bundes: Rechtsform Einzelunternehmen
- ESTV: MWST-Steuerpflicht
- ch.ch: Sich in der Schweiz selbstständig machen